FREIZEITANLAGEN

Freizeitanlagen sind jederzeit allen Generationen frei zugänglich. Durch kombinierte Nutzungen aus Spielen, Aufenthalt und Generationentreffpunkt mit Wohlfahrtswirkung, spiegeln Sie den modernen Volkspark wider.

Bundesgartenschau 2011 Koblenz

 

Spielwerk Bleidenberg als Bestandteil der Bundesgartenschau 2011

Durch die Idee der Entfaltung des Raumes werden persönliche Erfahrungen erst möglich - der bespielbare Garten als Möglichkeitsraum.

Um den Aspekt der Natur zu stärken, wurden zum Einen etliche Bäume erhalten, zum Anderen auch neue integriert. Das Prinzip des "ausgefransten Waldes" ist ein Teilergebnis dessen.

Die einzelnen Spielangebote entsprechen - entgegen der klassischen Möblierung - einer Verschmelzung mit dem Raum.

Das Wegesystem beschränkt sich auf die vorhandene Achse im Süden. Nur ein zugangsweg im Norden wurde ergänzt. Der schwebende Holzsteg ordnet sich den Raumaspekten unter, ist aber hauptsächlich Spielort.

Die möglichen Aktivitäten unterliegen nicht nur dem Rhythmus von einer offeneren bis geschlosseneren Landschaft. Rhythmisierend ergänzen sich:

- experimentelle Bewegungsformen

- mit erzwungenen, schwingenden Bewegungen

- oder unterschiedlich ausgeprägten kreiselnden Bewegungsangeboten.

Für die Schwerpunkte der Spielwelten werden gleichartige Landschaftsräume angeboten, um den Gedanken des Gartens im Fluss zu halten. In diesem Sinne können alle Besucher im tiefsten Sinn der Bedeutung Mensch sein:

Homo ludens - der spielende Mensch.

Wettbewerbsgewinn

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Jugendrat der Stadt Koblenz

Realisierung 2011; Auftraggeber: Bundesgartenschau GmbH Koblenz

Freizeitanlage Velbert

 

Was für ein Park! – Dieser begeisterte Ausruf kommt vom Bürgermeister der Stadt Velbert anlässlich der

Eröffnung des Freizeitparks Nordstadt an der Höferstraße in Velbert.
Mit über 2 Millionen Euro – in erster Linie Fördermittel vom Bund und vom Land NRW – wurde ein alter, kaum noch genutzter Park komplett neu gestaltet.
Die Freizeitanlage Nordstadt ist ein Park für Bürger aller Generationen. An der Planung wirkten Bürger intensiv mit. Dementsprechend breit gefächert sind die Angebote. Der Park wird von klaren, gradlinigen Strukturen gegliedert.

Die gepflasterten Wege teilen den Park in verschiedene Bereiche, die ihrerseits durch Geländekanten weiter untergliedert sind. Dadurch entstehen
unterschiedliche Funktionsbereiche für aktive, aber auch für ruhige Beschäftigung. So gibt es getrennte Spielbereiche mit unterschiedlichen Ansprüchen und Funktionen sowie verschiedene Sportangebote wie Fußball, Basketball, Volleyball und Boule.

Highlight bei den Spielangeboten ist die große Kletterinstallation, die sogar quer über den Hauptweg führt. Zu den ruhigen Angeboten zählen neben den großen terrassierten Rasenflächen, die mit ihren Sitzgruppen zum Picknick einladen, das Schachfeld, die Tische mit integrierten Spielfeldern sowie die Hängemattenkombination.
Farbtupfer im ersten Jahr ist die große Weide mitten im Freizeitpark, die bis
fast in die Spitze mit einem bunten gehäkelten Kleid versehen wurde.

Beteiligung der Generationen, Tage der  offenen Baustelle

Partnerschaft mit Planungsbüro Stadt-Kinder, Dortmund

Realisierung 2010 - 2011; Auftraggeber: Technische Betriebe Velbert

Alter Friedhof, Wiesbaden

Der Alte Friedhof ist der älteste Spielpark wiesbadener Familien. Die Grunderneuerung unter Aspekten einer für alle Generationen bespielbaren, denkmalgeschützten Anlage verbindet alte Parkanlagen mit vielseitig bespielbaren Räumen. Dabei wurden alle Elemente für den Ort entworfen und in die Landschaft hinein entwickelt. Kinder in jedem Alter klettern und experimentieren mit Bewegungsabläufen.

Grillen, Bolzen und Streetball konnten integriert werden und auch die Skater und Biker wurden berücksichtigt.

    

Aufforderungscharakter zum Spielen im Park für alle Generationen

Realisierung 2012; Auftraggeber: Stadt Wiesbaden, Amt für Grünflächen