SCHULHÖFE

Adam-Karillon-Schule, Waldmichelbach

Waldmichelbach - eine hügelige Gemeinde im Odenwald. Die Umgebung ist anmutend und voller landschaftlicher Bewegungsangebote.

Dies war die Vorlage für die bewegungsorientierte Umgestaltung des Schulhofes. Die Bedürfnisse der Kinder haben mittels einer Beteiligungsaktion entscheidende Akzente gesetzt. Es entstanden Spielnischen, der Schulhof wurde Grün, Kletter- und Balancierstrecken erschließen den Raum. Weiterhin wurden Ballspielflächen neu geordnet. So wurde das Spielen auf dem Schulhof entzerrt und die Kindern haben nun (fast) alle Freiheiten der Welt.

Planungswerkstatt, Schulgemeinde

Realisierung 2011; Auftraggeber: Kreisbauamt Bergstraße, Heppenheim

Brüder-Grimm-Schule Wiesbaden

Der neue Schulhof ermöglicht allen Kindern - neben diversen Verweilanlässen für Mädchen und Jungen - unterschiedliche Lauf- und Bewegungsangebote, die n i c h t  das konkrete Benutzen vorgeben. Es sind Spielwege entstanden, Schwierigkeitsgrade, an denen sich die Kinder messen können. Die Pausen, die bewegten Stunden, der Sportunterricht sind lebendig geworden.

Planungswerkstatt, Bauwerkstatt

Realisierung 2010; Auftraggeber Stadt Wiesbaden

Burgwiesenschule Oberursel

 

Hurra, die Schule brennt! So geschehen in Oberursel/Ts. Die neue Grundschule wurde als Dorfmittelpunkt im alten Stadtteil Bommersheim konzipiert. Offen für Alle, konzipiert zur Förderung junger Menschen. Der Schulhof ist nun Bewegungs- und Begegnungspark für das Quartier. Die Freianlagen mit viel Bewegungsraum und hoher Verweilqualität entwickeln sich von einem bespielbaren, urbanen Raum in die freie Landschaft hinein. Schaukeln unter Apfelbäumen, Trampolinspringen als Bühnenzirkus, Sitzinseln für den Rückzug und Flächen für de Bio- und Sachkundeunterricht ergänzen sich zu neuen Bewegungsarten.

Wettbewerbsgewinn, Offene Baustelle zum mitmachen

Realisierung 2008; Auftraggeber: Hochtaunuskreis, Stadt Oberursel

Karmeliter-, Weißfrauenschule Frankfurt am Main

Im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main gibt es keinen öffentlichen Park, keine benutzbare Grünanlage. Das alte Schulgelände der Haupt- und Realschule und der Schule für Heil- und Sonderpädagogik musste dringend dem Bedarf der Schulen zugunsten der Kinder angepasst werden. Die Ergebnisse der umfassenden Beteiligung der Schulen, der Bewohner im Quartier und der politik wurden konsequent entwickelt und realisiert. Der neue Schulhof bietet den SchülerInnen ein breites, experimentelles Bewegungs- und Aufenthaltsangebot in einem anspruchsvollen, von den Kindern entworfenen Design. Die anspruchsvollere Pflanzung taucht das Schulgelände in ein erlebbares Grün. Highlight ist eine alltägliche Minigolffläche, integriert in das Schulhofgelände.

Soziale-Stadt-Projekt, Beteiligung von Schulen und Generationen, Heilpädagogisches Konzept

Realisierung 2009; Auftraggeber: Stadt Frankfurt am Main, Stadtplanungs- und Grünflächenamt

Wilhelm-Leuschner-Schule, Wiesbaden

 

Ein großer Schulkomplex, eine leere Fläche und aktive SchülerInnen mit ihren Lehrern waren der Ausgangspunkt für ein spannendes Beteiligungsprojekt. Die ersten Skizzen der SchülerInnen in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Geisenheim zeigten den Wunsch nach Rückzug und Bewegung auf, sowie eine flexible Nutzung ganz neuer Gestaltungselement. Es entstand das Paradies, ein bespielbarer Wald, eine neue Gestaltqualität für Schulen.

Beteiligungsprojekt mit SchülerInnen, LehrerInnen, Studenten und Mitarbeitern der Stadtverwaltung

Realisierung 1999; Auftraggeber: Stadt Wiesbaden und Wilhelm-Leuschner-Schule