URBANE RÄUME

Wir als Büro gehen davon aus, dass Urbane Räume für den verweilenden Menschen von hoher Bedeutung sind.

Die Außenthaltsqualität ist dabei für den zu Fuß gehenden Menschen entscheidend. Urbane Räume dienen dem Verweilen, der Kommunikation und der Begegnung.

Emmertsgrundpassage Heidelberg

 

Platz haben in der Stadt. Erwachsene wollen verweilen, Kinder wollen spielen! Ein kleiner, feiner Raum entstand, der diesen Ansprüchen auf nur ca. 350 m² gerecht wird. An der langen Tafel treffen sich Bewohner und Spaziergänger, in der Nachbarschaft kann Schach gespielt werden und Kinder dürfen mit freien Elementen kreativ werden.

Planungswerkstatt der Generationen, Interviews, Bauaktionen

Realisierung 2011; Auftraggeber: Soziale Stadt Emmertsgrund, Heidelberg

Goetheanlage Neuwied

 

Ein Park am Rhein - Naherholung und Quartierspark.

Die Entwicklung der Goetheanlage führte zu einer erheblichen Aufwertung des Quartiers. Spiel und Bewegung für alle Generationen sowie eine ästhetische Aufenthaltsqualität war an dieser exponierten Lage gefordert.

Mit den Ideen aus dem Beteiligungsprozess konnte eine Spiel- und Bewegungslinie für Kinder etabliert werden. Der Begegnungsplatz mit Fontäne ist das neue Wahrzeichen im Quartier und täglicher Treffpunkt für die Bewohner.

Soziale Stadt-Projekt, Beteiligungsstruktur in Arbeitsgemeinschaft mit Planungsbüro Stadt-Kinder, Dortmund

Realisierung 2010; Auftraggeber: Stadt Neuwied

Bürgerpark Hanau

 

Die Friedrich-Ebert-Anlage ist die einzige Grünfläche ihrer Art in der südlichen Innenstadt von Hanau. Ihre bisherige Nutzung beschränkte sich zum größten Teil auf die Funktion als Durchgangsraum.

Im Jahr 2005 wurde die Anlage unter Beteiligung von Kindern und Erwachsenen zu einem Generationenpark mit hoher Aufenthaltsqualität, Möglichkeiten des experimentellen Spielens, Jugendtreffpunkten und Wasserspiel umgebaut.

Entstanden ist ein Bürgerpark als offene Begegnungsfläche für alle Generationen. Die Fläche wurde insgesamt besser strukturiert und von der Straße mittels Bepflanzungen abgegrenzt. Überdachungen laden auch bei Regen zum Verweilen ein. Für alle Altersgruppen attraktiv ist das Wasserspiel, welches exakt aus der Beteiligung der Kinder übernommen wurde.

Dem speziellen Wunsch aus der Beteiligung nach einem schönen Park wurde Rechnung getragen, wobei die Ästhetik im Vordergrund der Gestaltung stand.

Die Art der Gestaltung als offener, freundlicher und heller Park sowie die Beteiligung aller Altersgruppen bilden die besondere Qualität der Anlage. Belebt wird der Park durch kleinere Aktionen im Sommer und am Weltspieltag durch das Spielmobil.

Beteiligung der Generationen und Kulturen; Soziale Stadt-Projekt

Realisierung 2007 - 2008; Auftraggeber: Stadt Hanau

Fußgängerzone Seligenstadt

 

Seligenstadt Nord ist ein Stadtteil mit großem Erneuerungsbedarf und kaum Spielflächen bzw. multifunktionalen Flächen für alle Generationen. Als Antwort wurde aus einer kleinen Fußgängerzone eine Begegnungsfläche für alle Generationen. Der Freiraum als Rahmen für Spiele, Bewegungsexperimente und Zuschauer für den ganzen Zirkus. Die Profiteure sind die Bewohner des Viertels, die einen neuen Marktplatz der Kommunikation haben und die Einzelhändler, die mit neuem Leben den Standort gesichert haben.

Workshop und Ökonomiestrategie mit Gewerbetreibenden, Planungswerkstätten mit Kindern, Generationenvertrag und Integration der Nachbarn, Öffentlichkeitsarbeit

Realisierung 2000; Auftraggeber: Stadt Seligenstadt, Soziale Stadt

Jugendprojekt Bushaltestelle

Jugendliche in der Stadt! Sie brauchen auch ihre Räume und Orte. Mit dem experimentellen Projekt mit Jugendlichen in Wanne-Eickel, NRW, wurden Bushaltestellen untersucht und weiter entwickelt. Als Pilotprojekt ist ein Standort der Realität angepasst, und mit hoher Verweilungsqualität für alle Nutzer als städtebaulicher Marke entwickelt worden. Funktionalität, Standort und Bedürfnisse von Jugendlichen wurden "unter einen Hut" gebracht.

Integration von Jugendlichen, Architekturworkshops,  Koordination aller Beteiligten

Bearbeitet in Planungsgemeinschaft mit Planungsbüro Stadt-Kinder, Dortmund

Planung 2010; Auftraggeber: Stadt Herne, Jugendamt