WOHNUMFELD

Wohnbauprojekt Boehringer Ingelheim

 

Ein altes, städtisches Quartier der Firma Boehringer Ingelheim. Ein Masterplan ordnete alle Freiflächen neu. Alle Generationen, alle möglichen, hausnahen Aktivitäten wurden abgestimmt. Die aufwändige Beteiligung sicherte die Gestaltabsicht ab. Es entstand ein Netzwerk an Freiflächen und kleinen Wegen. Das Quartier wird nachhaltig in Wert gesetzt, die Fluktuation gestoppt und Familien gestärkt.

 

Beteiligung der Generationen, Masterplan und Einzelprojekte

Realisierung seit 2008; Auftraggeber: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG

Wohnquartier Rembrandtstraße, Blankenfelde-Mahlow

 

Eine alte Siedlung stellt sich neu auf. Große Wohnblocks, aber auch großzügige Freiräume prägen das Bild im Quartier. Ein Masterplan ist die Grundlage für alle Entwürfe zu Gunsten der Familien, besonders der Kinder und Jugendlichen. Die einzelnen Bereiche sind thematisch geordnet worden und die Gestaltkraft dient der Funktion. Im Rahmen der Beteiligung wurden die inhaltlichen Schwerpunkte festgelegt und haben nun eine sehr hohe Akzeptanz.

Masterpläne, Entwurfsarbeiten; in Planungsgemeinschaft mit Planungsbüro Stadt-Kinder Dortmund und Integere Berlin

Auftraggeber: Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft Blankenfelde mbH

Lindenviertel Frankfurt

Wohnen beginnt nicht hinter der Haustür! Sich wohl fühlen, nach Hause kommen die Menschen spätestens an der ersten Straßenecke im Quartier.

Alleen markieren die verkehrsberuhigten Fahrwege, Fußwege durchziehen unabhängig als gemütliche Pfade die Wohnlandschaft.

Nicht Zäune markieren Grenzen, sondern Hecken, Pflanzen und Plätze. Kinder werden nicht in Spielplatzreservate verbannt. Sie können spontan je nach Alter vor der Haustür oder im Quartier spielen. Ein vernetztes System von Spiel- und Verweilmöglichkeiten ersetzt die klassischen Spielplätze und schafft wichtige Streifräume.

So leben über 2.300 Menschen im Lindenviertel in Reihenhäusern, Miet- oder Eigentumswohnungen umgeben von einem großen Garten trotz Straßenverkehr.

Es wurden neue Akzente gesetzt, die für Identifikation mit dem Wohnumfeld sorgen.

Trotz engen Budgets konnten wesentliche Details entworfen und realisiert werden. Farbleitsysteme, die auch die Hochbauarchitektur aufgenommen hat, ein zentrales Entsorgungskonzept für Abfallplätze, die sich ästhetisch einbinden und "Aha-Erlebnisse" ermöglichen.

Auf engem Raum wurden offene Gärten für alle Generationen ermöglicht, die für ein spontanes und auch einmal geplantes Miteinander sorgen.

Realisierung 1998 - 2004; Auftraggeber: GWH Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Hessen, Frankfurt am Main