PILOTPROJEKTE

Pilotprojekt Spielleitplanung Rheinland-Pfalz

Kinder und Jugendliche brauchen Spielräume - draußen, im Freien, in der Natur. Damit sind nicht einfach nur Spielplätze gemeint, sondern Flächen in der Nähe der Wohnung. Sie sollen kindgerecht sein, anregend und vielfältig und dabei leicht und ohne Gefahr zu erreichen sein. Sie sollen zum Spielen und Erleben einladen.

 

Diese Bedürfnisse von Mädchen und Jungen sind bei der Räumlichen Entwicklung nicht nur in Städten, sondern zunehmend auch in kleineren Ortsgemeinden in den letzten Jahrzehnten nicht genügend beachtet worden. Man weiß inzwischen, dass Kinder und Jugendliche, die ohne geeignete Spiel- und Aufenthaltsbereiche im Freien aufwachsen, Bewegungs- ud Konzentrationsschwierigkeiten haben.

Ihre körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklungspotenziale sind eingeschränkt. Um dem zu begegnen, ist es wichtig, dass politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, Planerinnen und Planer und die Akteure der Jugendhilfe qualifiziert und strukturiert auf die Entwicklung geeigneter Spielräume hinwirken können. Aus diesem Grund hat das Land Rheinland-Pfalz die Spielleitplanung entwickelt.

   

Schelhorn Landschaftsarchitektur hat Maßgeblich an der Entstehung dieses Leitfadens mitgewirkt und Projekte der Spielleitplanung in Modellgemeinden durchgeführt.

  

Die komplette Broschüre, der diese kurze Zusammenfassung entstammt, können Sie hier einsehen:

http://www.spielleitplanung.de/

 

Freiräume für Kinder und Jugendliche

Gutachten im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005 - 2010"
Das Forschungsvorhaben "Freiräume für Kinder und Jugendliche" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist eingebettet in den Nationalen Aktionsplan (NAP) "Für ein kindgerechtes Deutschland 2005 - 2010". Mit dem nationalen Aktionsplan geht die Bundesregierung die Verpflichtung ein, Kindergerechtigkeit als programmatisches Handlungsziel dauerhaft zu verankern. Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, den Nationalen Aktionsplan auf die konkrete Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen zu beziehen: auf ihren Stadtteil, ihr Quartier und auf ihr Wohnumfeld. Wie sehen kinder- und jugendgerechte Freiräume aus und was sind die Bedingungen ihrer Entstehung? Dabei geht es auch um die Frage, wie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen dauerhaft in der räumlichen Planung verankert werden kann.

Das Wissen um die Bedeutung von Freiräumen für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist nicht neu - nur fand es lange Zeit keine systematische Anwendung in der räumlichen Planung. 

Die Aufgabe von Schelhorn Landschaftsarchitektur in Kooperation mit dem Planungsbüro Stadt-Kinder war es, Prozesse und Strategien zur Umsetzung zu entwickeln.

So waren neben kinder- und jugendgerechten Freiräumen die Bedingungen ihrer Entstehung sowie die Wege zur strukturellen Verankerung Themen des Forschungsvorhabens.

 

Laden Sie sich hier die vollständige Veröffentlichung herunter: