Bundesgartenschau Koblenz, Spielwerk Bleidenberg

Durch die Idee der Entfaltung des Raumes werden persönliche Erfahrungen erst möglich – der bespielbare Garten als Möglichkeitsraum.
Um den Aspekt der Natur zu stärken, wurden zum Einen etliche Bäume erhalten, zum Anderen auch neue integriert. Das Prinzip des „ausgefransten Waldes“ ist ein Teilergebnis dessen.
Die einzelnen Spielangebote entsprechen – entgegen der klassischen Möblierung – einer Verschmelzung mit dem Raum.
Das Wegesystem beschränkt sich auf die vorhandene Achse im Süden. Nur ein zugangsweg im Norden wurde ergänzt. Der schwebende Holzsteg ordnet sich den Raumaspekten unter, ist aber hauptsächlich Spielort.
Die möglichen Aktivitäten unterliegen nicht nur dem Rhythmus von einer offeneren bis geschlosseneren Landschaft. Rhythmisierend ergänzen sich:
– experimentelle Bewegungsformen
– mit erzwungenen, schwingenden Bewegungen
– oder unterschiedlich ausgeprägten kreiselnden Bewegungsangeboten.
Für die Schwerpunkte der Spielwelten werden gleichartige Landschaftsräume angeboten, um den Gedanken des Gartens im Fluss zu halten. In diesem Sinne können alle Besucher im tiefsten Sinn der Bedeutung Mensch sein:

Homo ludens – der spielende Mensch.

Wettbewerbsgewinn

 

Fertigstellung 
2011

Auftraggeber
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Jugendrat der Stadt Koblenz
Bundesgartenschau GmbH Koblenz

Projektgröße
5.000 m²